Ihr Hund kann nicht alleine bleiben?

Immer wieder höre ich den Satz „Mein Hund kann nicht alleine bleiben“. In der heutigen Zeit kommt es sicherlich häufiger vor – aus welchen Gründen auch immer – seinen Hund alleine lassen zu müssen. Es ist jedoch äußerst selten, dass ein Hund hierbei echte Angst empfindet.

Echte Trennungsangst

Angst ist eine innere und äußere Stressreaktion des Körpers auf eine konkrete Bedrohung.

In sehr wenigen Fällen kann ein Hund echte Trennungsangst empfinden. Nämlich dann, wenn er in der Vergangenheit in einer bedrohlichen Situation allein zu Hause war. So z. B. bei einem Brand in der Wohnung oder während des Silvesterfeuerwerks etc.. Aufgrund solcher traumatischen Erlebnisse ist es durchaus möglich, sogar wahrscheinlich, dass ein Hund künftig beim Alleinsein echte Trennungsangst empfindet. Es zeigen sich dann Symptome wie Winseln, starkes Zittern und extremes Speicheln. Zusätzlich würde der Hund  versuchen, sich vor der vermeintlichen Gefahr zu verstecken.

Stress durch Kontrollverlust

Hunde die zu Hause hektisch umherlaufen, bellen, jaulen, winseln oder sogar Gegenstände zerstören, wenn sie von ihrem Halter allein gelassen werden, leiden aus Erfahrung nicht unter einer Trennungsangst!

Diese Hunde erleiden beim Alleinsein vielmehr Stress aufgrund des fehlenden Sozialpartners Mensch, da Ihnen nun die Orientierung fehlt. Hunde sind hoch soziale Lebewesen, die eine sehr enge Bindung zu ihren Sozialpartnern eingehen. Aufgrund dessen kann es dazu kommen, dass der Hund sogar in Panik gerät.

Deshalb ist es gerade bei Welpen und unsicheren Hunden sehr wichtig, das Allein- bzw. Getrenntsein in vielen kleinen Schritten zu trainieren bzw. auszubauen.

Wenn trotz intensiven Trainings immer noch Probleme mit dem Alleinsein bestehen, handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Kontrollverlust seitens des Hundes. Oft erkennt man das Kontrollverhalten im Alltag bereits daran, dass einem der Hund zu Hause auf Schritt und Tritt folgt. Für Ihren Hund ist es also schon schwierig, Sie innerhalb der eigenen vier Wände unbeaufsichtigt zu lassen.

Beim Alleingelassen werden wird ihm jetzt der Einfluss auf seinen Menschen völlig entzogen. Damit können viele Hunde nicht umgehen und zeigen die oben genannten Symptome, um mit dem dadurch verursachten Stress umzugehen.

Bei diesem Verhaltensproblem besteht die Basisarbeit darin, seinem Hund im Alltag überzeugend klar zu machen, dass Sie als Halter die Fähigkeiten besitzen, für seine und Ihre Sicherheit zu sorgen. Erkennt Ihr Hund Ihre Führungsqualität erst einmal an, wird er in Zukunft vertrauensvoll und ruhig auf Ihre Rückkehr warten können.  

Ich würde mich freuen, Sie auf dem Weg dahin mit meinem Coaching Konzept nach Safe4dogs unterstützen zu dürfen.